Nürburgring 2019

Rennstrecke Nürburgring

Länge: 3,034m

Nürburgring GmbH
D-53520 Nürburg/Eifel
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ERGEBNISSEGESAMTWERTUNG

Jochen Hahn mit zwei Siegen beim Truck-Grand-Prix am Nürburgring

Vor insgesamt 124.000 begeisterten Zuschauern war der vierte Lauf der Truck-Racing-Europameisterschaft der FIA, der Truck-Grand-Prix am Nürburgring, wieder einmal das Highlight der Saison.
Bei bestem Rennwetter konnte Jochen Hahn mit zwei Siegen in den punktereichen ersten Tagesrennen seine Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen.
Für das Team Hahn Racing gab es aber noch einen weiteren Grund zum Jubeln: Jochens Sohn Lukas bestritt im Mittelrhein-Cup, einem nationalen Rennen im Rahmen des Truck-Grand-Prix, seine ersten Truckrennen und konnte dabei gleich drei Podiumsplätze erzielen.
Bereits am Donnerstag ging es beim einzigen 4-Tage-Event der Saison mit den Pressefahrten und den ersten Trainingsrunden auf die Strecke.
Richtig ernst wurde es dann am Freitag mit dem ersten Zeittraining und der SuperPole. Hier sicherte sich Jochen den 1. Startplatz vor dem spanischen MAN-Piloten Antonio Albacete.
Diese beiden bestimmten dann auch das erste Rennen des Wochenendes. Jochen ging am Start gleich in Führung und konnte diese nach fairen Zweikämpfen bis ins Ziel verteidigen.
Mercedes-Pilot Norbert Kiss aus Ungarn wurde Dritter, dicht gefolgt von Sascha Lenz (MAN), Gerd Körber (Iveco) und dem tschechischen Freightliner-Piloten Adam Lacko. Steffi Halm und René Reinert, beide wie Jochen auch auf Iveco-Renntrucks unterwegs, schieden nach einigen harten Attacken schon früh aus dem Rennen aus.
Im zweiten Rennen musste Jochen aufgrund der umgekehrten Startreihenfolge vom 8. Platz aus starten. Zu Beginn machte der Altensteiger direkt zwei Positionen gut. An der Spitze konnte Lacko schon in der Startphase dem Franzosen Anthony Janiec (MAN) die Führung abjagen.
Unter dem Jubel der Fans machte der Hahn-Iveco weitere Positionen gut und überquerte hinter Lacko und Sascha Lenz als dritter die Ziellinie.
Bei der zweiten SuperPole am Sonntagmorgen machte Jochen dort weiter, wo er am Freitag aufgehört hatte. Er holte sich den ersten Startplatz für das folgende Rennen und gewann die 7. SuperPole der Saison.
Auch den Start des dritten Rennens konnte Jochen für sich beanspruchen und sich an der Spitze gleich ein wenig absetzen. Der von Platz zwei gestartete Mercedes von Norbert Kiss verlor schon im Startgerangel an Boden und fiel bis auf den 14. Platz zurück.
Hinter Jochen lag nun seine Marken- und Teamkollegin Steffi Halm gefolgt von Antonio Albacete. Während der Altensteiger einem ungefährdeten Sieg entgegenfuhr, sah sich Steffi Halm den ständigen Attacken Albacetes ausgesetzt. Der Zweikampf wurde schließlich durch eine Strafe wegen Overspeed gegen Steffi Halm entschieden, die die junge Schwäbin viele Positionen kostete. So vervollständigte Adam Lacko das Podium gefolgt von Lenz, Körber, Reinert, Kiss und Kursim.
Ins letzte Rennen des Wochenendes startete Jochen dann wie am Tag zuvor von Platz acht aus. Nach harten, aber fairen Zweikämpfen konnte der Altensteiger Iveco-Pilot zwei Positionen gut machen und wurde sechster.
An der Spitze des Rennens lag zunächst André Kursim, der ja auch auf einem vom Team Hahn aufgebauten Iveco unterwegs ist.
In Runde fünf jagte Norbert Kiss dem Kursim-Iveco die Führung ab. Dieser hatte nun Albacete förmlich an der Stoßstange kleben. Trotz ständiger Angriffe des Spaniers brachte André Kursim seinen zweiten Platz jedoch mit drei Zehntel Vorsprung über die Ziellinie.
„Das war schon ein Super-Wochenende für unser Team." meinte ein gut gelaunter Jochen Hahn am Sonntagabend. „Mein Dank gilt vor allem unseren Mechanikern, dem ganzen Team und unseren Sponsoren und Partnern. Ohne all diese Menschen wäre ein erfolgreicher Truck-Grand-Prix ja gar nicht möglich. Dass Lukas dann auch noch drei Podiumsplätze bei seinem ersten Truck Racing Weekend holt, ist einfach nur ein Traum."
Mit Lukas Hahn sitzt nach Konny und Jochen nun die dritte Generation Hahn am Steuer eines Renntrucks. Mit seinen drei Podiumsplätzen im Mittelrhein-Cup und den blitzsauberen Rennen hat Lukas den optimalen Einstieg in den Truckrennsport gefunden.
Jetzt erwartet das Team erstmal eine etwas längere Sommerpause, danach geht es für Jochen zum 5. Lauf der FIA ETRC vom 30. August bis zum 01. September ins tschechische Most.

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