Nogaro 2016

Rennstrecke Nogaro

Länge: 3,636m

S.E.M.P.A. Circuit Paul Armagnac
BP 24 - 32110 Nogaro
Telefon: +33 (5)62.09.02.49
Telefax: +33 (5)62.69.05.44

ERGEBNISSEGESAMTWERTUNG

Jetzt freuen wir uns auf das Heimrennen

Rennwochenende in Frankreich

Was beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring in diesem Jahr ausfallen wird, gehört auf dem Circuit Paul Armagnac in Nogaro zum festen Programm: Hier starten die Truckracer schon am Freitag mit Pressefahrten ins Wochenendprogramm, als Gegenleistung dafür gefolgt von einem einstündigen „Privattraining“ sowie den offiziellen FIA-Trainings. Auch das Mittagessen mit den Medienvertretern vor Ort gehört zum Standardrepertoire auf der Rennstrecke. Darüber hinaus haben die Truckracer noch am Abend Gelegenheit, am Setup zu feilen, wobei der Erkenntnisgewinn aber überschaubar sein dürfte. Bei der Parade durch das Zentrum von Nogaro halten sich die Rennfahrer selbstverständlich an das innerörtliche Limit von 50 km/h. Meistens jedenfalls. In diesem Jahr wurde die öffentliche Autogrammstunde von einem Wolkenbruch vorzeitig beendet, aber trotz des schlechten Wetters waren viele Fans zum Marktplatz gekommen, um sich die Trucks und ihre Fahrer(innen) aus der Nähe anzusehen.

Der Samstag begann mit einer faustdicken Überraschung: Norbert Kiss holte sich im Mercedes Truck die Pole, Adam Lacko, Jochen Hahn und die beiden blauen Renntrucks mit René Reinert und Steffi Halm am Steuer folgten auf den Plätzen. Beim Start zum Auftaktrennen änderte sich an der Reihenfolge der Top Drei nichts, obwohl die Pole Position in Nogaro keinen klaren Vorteil bedeutet. Steffi Halm landete nach einem Gerangel mit Jiří Forman zunächst im Kiesbett und fuhr dann mit zwei Runden Abstand hinterher. René Reinert wiederum kämpfte mit Anthony Janiec um Platz 4, konnte sich aber diesmal nicht gegen den Lokalmatador durchsetzen.

Im zweiten Championshiprace des Tages behielt Ellen Lohr am Start gegen Eduardo Rodrigues die Oberhand und übernahm zunächst die Führung. Jochen bestätigte einmal mehr seinen Ruf als „Schnellstarter“ und lag nach der ersten Kurve schon auf Platz 3. Kurz darauf überholten zunächst René und wenig später auch Jochen und Adam die in Front liegende Ellen Lohr. In der Folge konnten sich die beiden Deutschen ein wenig von ihrem tschechischen Konkurrenten absetzen und so den Rest der 12 Runden-Distanz abspulen. René blieb fehlerfrei und widerstand dem Druck von Jochen, so dass er sich über einen hoch verdienten Sieg freuen durfte. Steffi Halm hatte sich bis zum Ende des Rennens auf Platz 7 vorgekämpft. An Norbert Kiss gab es dann kein Vorbeikommen mehr für die Teamkollegin von René Reinert.

Am Sonntag wurden die Karten neu gemischt, denn Norbert Kiss fiel aufgrund eines technischen Problems in der Startrunde zum Qualifying aus und musste deshalb den Tag vorzeitig beenden. Die Pole Position ging damit wieder einmal an Adam Lacko, knapp dahinter rangierte Jochen, während René Reinert und Steffi Halm aus der zweiten Reihe starten durften. Als die Ampel auf Grün umsprang, zog Jochen schnell an Lacko vorbei und fuhr anschließend einen souveränen Start/Zielsieg ein. René Reinert behielt den Anschluss an die beiden Spitzenreiter und durfte folglich als Dritter erneut mit aufs Podium. Die blauen Renntrucks kamen auch bei diesem Wertungslauf im Doppelpack über den Zielstrich; Steffi Halm folgte also auf dem vierten Platz.

Im letzten Rennen des Tages sorgten die Rennkommissare nach dem Lauf für ein kurioses Ergebnis: Weil einige Fahrer in der Einführungsrunde zu schnell unterwegs waren, wurden der Zieleinlauf hinter den beiden Spitzenreitern komplett auf den Kopf gestellt. Diesmal tauschten die beiden bis dato dominierenden Fahrer die Plätze, Adam Lacko kam vor Jochen Hahn ins Ziel. Auf der Rennstrecke folgte dann Anthony Janiec, auf dem Podium stand Steffi Halm als Dritte und in den finalen Ergebnislisten rangiert Jiří Forman auf dem Bronzeplatz und Erwin Kleinnagelvoort auf Rang 4. Für René Reinert änderte sich nichts – er hatte Pech und fiel schon beim Start nach einer Karambolage aus.

Fazit nach dem Wochenende in Südwestfrankreich: Das Team Hahn Racing ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, Jochen hält mit nur zwei Punkten Differenz den Anschluss an den EM-Spitzenreiter Lacko und das Team Reinert Adventure liegt in der Teammeisterschaft in Führung. „Jetzt freuen wir uns auf das Heimrennen,“ meinte Jochen Hahn am Sonntagabend nach dem letzten Podium.

Sendezeiten auf Sport 1

1. Events1-3 Samstag 25.06. 18:45 19:15
2. Event NBR Samstag 09.07. 19:00 19:30
3. Events 5-7 Samstat 01.10. 17:30 18:00
4. Events 8+9 Samstag 22.10. 18:30 19:00

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